Immunsignatur Coaches und ihre Perspektiven

Markus Pabst, Personal Trainer, Köln
Zu dem Punkt, an dem ich heute beruflich und persönlich stehe, bin ich gekommen, indem ich immer wieder Chancen wahrgenommen habe, ohne zu wissen, ob es auch was wird.

Erzähl uns kurz was zu deinem Lebenslauf.

Zu dem Punkt, an dem ich heute beruflich und persönlich stehe, bin ich gekommen, indem ich immer wieder Chancen wahrgenommen habe, ohne zu wissen, ob es auch was wird. So war nicht klar, ob es die beste Idee ist, sich direkt nach dem Studium ohne Rücklagen in die Selbständigkeit zu stürzen. Und es war nicht klar, ob sich das mit Familie und einem wachsenden Business vereinbaren lässt. Angestellte, ja oder nein? Immer wieder habe ich Dinge probiert, um zu wissen und nicht nur zu glauben. Manche davon sind geblieben, andere waren eine Idee, ein Versuch. Und so bin ich zu dem Punkt gekommen, an dem wir heute miteinander sprechen.

Was machst du, um dich so richtig lebendig zu fühlen?

Ich probiere mich aus. Sportlich, aber auch mit neuen Geschäftsideen und neuen Hobbies.

Welchen Teil deines Jobs liebst du allermeisten? Was ist am härtesten? Was machst du, wenn du mal nicht mehr weiterweißt?

Die besondere Herausforderung in meiner Arbeit liegt darin, für ganz unterschiedliche Charaktere und Bedürfnisse die passende Mischung aus Coaching und Training, Zuspruch und Herausforderung zu finden. Ich starte also für jeden Klienten erstmal mit einem unbeschriebenen Blatt. Keine Lösungen von der Stange, kein einfaches Skalieren für mehr Gewinn, sondern ehrliches, persönliches Training. Und genau das liebe ich an meinem Job und meinen Klienten. Wenn ich gedanklich oder methodisch einmal feststecke, suche ich Rat bei erfahrenen Kollegen und Freunden und versuche wieder auf eine abstrakte Ebene zu kommen. Dann relativieren sich viele Probleme und vermeintlichen Hindernisse.

Was ist »Gesundheit« für dich?

Die körperliche und geistige Freiheit zu haben, all das unternehmen zu können, was ich tun möchte.

Welche Herausforderungen für »Gesundheit« siehst du in unserer Gesellschaft?

Den Trend zu noch weniger proaktivem und selbstbestimmten Handeln, um sich gesund zu fühlen. Auf der anderen Seite – genau deshalb habe ich Arbeit… 😉

Hat dir die Immunsignatur Ausbildung in irgendeiner Form weitergeholfen?

Die Ausbildung zum Immunsignatur Coach im August 2021 hat mir geholfen, noch eine Stufe besser in meiner Arbeit zu werden. Meine Klienten profitieren definitiv von einem noch besseren Verständnis für den Gesamtkomplex Energiestoffwechsel – Immunsystem.

Wie nutzt du die Inhalte heute?

Aktuell nutze ich das Immunsignatur Coaching für meine Bestandskunden und bin extrem glücklich mit den nachhaltigen Resultaten, die wir gemeinsam erreichen durften (tatsächlich sind die Frauen konsequenter im Umsetzen als die Männer). Ich kann mir auch vorstellen, damit noch aktiver zu werben und so Klienten zu gewinnen und betreuen, die ich derzeit nicht erreiche.

Was ist das inspirierendste Buch, das du zuletzt gelesen hast?

Legacy von James Kerr – Alltime classic.

Was denkst du über die Bezahlung von Coaches in Deutschland?

Was angestellte Coaches und Trainer bekommen, weiß ich aktuell nicht wirklich. Wer selbständig ist, sorgt selbst für seine Bezahlung.

Von welchem deiner Fehler könnte jemand lernen, der gerade seine ersten Coaching Erfahrungen sammelt?

Mehr machen, weniger in Details denken.

Wenn du nochmal eine komplett neue Karriere anfangen würdest, was würdest du machen?

Ehrlich gesagt, bin ich mit diesem Weg noch nicht fertig oder am Ende. Deshalb stellt sich die Frage für mich nicht.

Vielen Dank 🙌 Noch irgendwelche weisen Worte zum Schluss?

Neugierig und bescheiden bleiben.